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Loch 6 Das sechste Loch ist ein längeres Par 5 mit einem leicht ansteigenden dog-leg nach links. Ungefähr in der Mitte der Spielbahn befindet sich ein gelbes Wasserhindernis in Form eines Wassergrabens. Die meisten Golfer probieren, das Grün in drei Schlägen zu erreichen, wobei sie versuchen, den Zweiten soweit wie möglich nach rechts oben zu spielen, um von dort aus eine gute Sicht für den dritten Schlag zu bekommen. Links vor dem Grün befinden sich vier Bunker, die es zu vermeiden gilt. Es ist auch möglich, das Grün mit zwei Schlägen zu erreichen. Entweder durch einen langen ersten Abschlag über das Wasserhindernis oder durch einen sicheren ersten und anschließend einen langen zweiten Schlag mit einem Holz. Natur: 2007 wurde zwischen dem sechsten und siebten Loch ein großer Teich gebaut, der mittlerweile Lebensraum für kleine Wasserfrösche (Pelophylax lessonae) und Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis) geworden ist. Die Wasserfrösche sind meistens abends laut zu hören. Die Zwergtaucher hingegen verbringen ihre Zeit hauptsächlich unter Wasser. Man hört sie, bevor man sie sieht, weil sie ebenfalls laute Geräusche von sich geben. Aber keine Angst, sie werden über keinen verschobenen Putt lachen.
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Loch 7 Beim siebten Loch gilt es ein stark ansteigendes dog-leg nach rechts zu meistern. Die höheren Handicapspieler sollten versuchen, den Abschlag rechts neben den Kirschbaum zu positionieren. Der Architekt hat eine kleine Landezone hinter dem Kirschbaum errichtet, die fast eben ist. Von dort aus hat man einen guten Winkel, um das Grün anzuspielen. Die besseren Spieler hingegen können einen langen Abschlag über die äusserste Ecke des Roughs spielen, um nur noch ein kurzes Eisen als zweiten Schlag zu benötigen. Das abgesenkte Grün wird von zwei Sand- und einem Grasbunker geschützt. Die Puttlinie gilt es mit höchster Genauigkeit zu lesen, da das Grün viele Unebenheiten hervorbringt. Natur: Insgesamt gibt es 28 Sitzstangen für Greifvögel auf dem Golfplatz. Sie dienen meist dem Mäusebussard (Buteo buteo) als Ansitz. Derzeit befinden sich 3 Nester im Umkreis des Golfplatzes im Außenbereich des Waldes. Ihr Jagdgebiet erstreckt sich über den Golfplatz. Hiermit hilft der Bussard den Greenkeepern die Feldmäusepopulation gering zu halten. Sie brüten einmal pro Jahr und legen 2 bis 4 Eier, von denen normalerweise ein oder maximal zwei Junge überleben. Der charakteristische Schrei eines Bussards zu seinem Jungen macht das 7. Loch zu einem Unvergesslichen.
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Loch 8 Der achte Abschlag ist einer der einfachsten auf dem Platz. Das 320 m lange Par 4 verläuft steil hang abwärts und ist mit einem breiten Fairway bestückt, das dem Spieler ein lockeres Gefühl vor dem ersten Abschlag verschafft. Das Grün ist für die Spieler mit einem langen Abschlag zu erreichen, jedoch mit einigen Risiken verbunden. Die Spielbahn wird je näher es dem Grün entgegen geht, immer enger. Das Grün wird von zwei tiefen Bunkern auf der linken und von einem steilen Gefälle auf der rechten und der hinteren Seite geschützt. Das einfach zu lesende Grün macht das achte Loch zu einem der einfachsten auf dem Platz. Wohl bedacht für die Taktik ist es, dass es eine Landezone auf der linken Seite des Fairways gibt, von wo aus das Grün gut anzuspielen ist. Aussicht: Vom achten Abschlag aus hat man eine wunderschöne Aussicht über fast das ganze Golfplatzareal, ausserdem auch auf die südlichen Spitzen des Naturparks Schwarzwald. An schönen Tagen ist in der Ferne der Gipfel des "Blauen" zu erkennen, der eine Höhe von 1.165 m aufweist. Wenn der Blick zurück Richtung Golfplatz schwenkt, sind die Ruinen der Sausenburg zu sehen. Sie wurde im frühen zwölften Jahrhundert von den Benediktinermönchen als Kloster erbaut. Natur: Hinter dem achten Grün verläuft ein kleiner Bach, der die Teiche zwischen dem fünften und sechsten Loch verbindet. Dort lebt ein Reptil, das manche Leute lieber nicht zu Gesicht bekommen möchten, die Ringelnatter (Natrix natrix). Sie ist braun mit schwarzen Streifen und kleinen gelben Punkten auf dem Kopf. Es handelt hierbei um eine Schlange der nicht-giftigen Gattung. Sie ist kaum zu sehen, weil sie sich ständig unter Wasser verstecken muss, um nicht vom Bussard gefangen zu werden.
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Loch 3 Die vom amerikanischen Architekten Bradford Benz entworfenen Löcher 3 – 11 wurden 1995 geöffnet. Das erste Loch davon ist das kürzeste Loch auf dem Platz und somit ein Par 3. Das ca. 120 m vom Abschlag entfernte Grün ist von vier Bunkern umgeben, die für den Golfer vom Abschlag aus kaum ersichtlich sind. Der nicht geschützte Eingang auf der rechten Seite des Grüns ermöglicht es auch höheren Handicapspielern, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Natur: Nach dem dritten Loch läuft man einen 200 m langen Fussweg zum nächsten Abschlag. Nach etwa 80 m befindet sich ein Früchtegarten rechts neben dem Weg. Dort leben viele Vogelarten, darunter auch der Grünspecht (Picus viridis), der besonders an seinen Lauten zu erkennen ist, die sich eher wie Gelächter anhören. Der große grüngelbe Specht ist die meiste Zeit auf dem Boden und an den Stämmen der Bäume zu sehen, wo er nach Nahrung sucht. Auf dem Golfplatz leben fünf verschiedene Arten von Spechten, also halten Sie die Augen und Ohren offen, weil man sie hört, bevor man sie sieht.
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Loch 4 Das vierte Loch beginnt mit einem fairen Abschlag für jede Handicapkategorie. Die höheren Handicapspieler haben ein sehr weites Fairway zur Verfügung, um den Ball gut zu positionieren. Wenn es die Schlaglänge erlaubt, können die Spieler mit einem langen Abschlag probieren, das dog-leg abzukürzen, in dem sie auf den Strommasten oder weiter links Richtung Baum zielen. Die Schwierigkeit des Loches beginnt ungefähr bei der 130 m Markierung. Rechts vor dem Green befindet sich ein großes Wasserhindernis, geschützt von einem 125 m langen Bunker. Das Grün ist ebenfalls von zwei kleinen Sand - und einem Grasbunker umgeben. Spieler, die das Grün mit drei Schlägen anspielen, sollten auf die zwei kleinen Grashügel links vor dem Grün zielen, um so eine gute Position für die Grünannäherung zu haben. Natur: Links vom Abschlag sind viele Büsche zu sehen, die einen Schwarm voller Stare (Sturnus vulgaris) beherbergen. Ganz besonders aktiv sind sie nach Sonnenuntergang. Im Herbst sind sie auf den Feldern der Bauern zu sehen, wo sie nach Nahrung für den Winter suchen.
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Loch 5 Beim fünften Loch handelt es sich um ein Par 3, dessen Grün von drei tiefen Bunkern auf der linken, und einem Grasabhang auf der rechten Seite umgeben ist. Das Grün ist sehr lang und fällt leicht von hinten nach vorne. Der Grüneingang am Anfang des Grüns macht es zu einem leichten Loch für hohe Handicapspieler. Hingegen ist es für gute Spieler sehr schwer ein Birdie zu erzielen. Natur: Rechts vom Abschlag befindet sich ein kleiner Teich. Dort lebt neben mehreren Insekten das Teichhuhn (Gallinula chloropus). Es handelt sich dabei um einen ruhigen, aber neugierigen Vogel, der den Golfer manchmal beim Abschlag begrüßt. Seit 2009 nisten sie in diesem Teich. Sie gehören zu über 900.000 Paaren in Europa.
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Loch 2 Das zweite Loch ist ein schönes Par 5, beginnend mit einem Abschlag Hang abwärts. Das Ziel ist es, den Ball kurz vor dem Wasserhindernis zu positionieren. Beim zweiten Schlag sollte darauf geachtet werden, dass der Ball auf der rechten Seite des Fairways zum Liegen kommt, damit das Wasserhindernis auf der linken Seite nahe des Grüns nicht ins Spiel kommt. Das Grün ist sehr eng und lang, aber nicht unbedingt schwer zu putten. Spieler mit längeren Schlägen können entweder den Driver am Abschlag nehmen, so dass der zweite nur noch ein mittleres Eisen hervorbringt oder den Ersten so positionieren, dass man das Grün mit dem Zweiten auch attackieren kann. Man tut gut daran, das Grün rechts nicht zu verfehlen, da die Hanglage je nach Fahnenposition ein Up and Down erschwert. Natur: Das Wasserhindernis links vom Grün ist eine Oase für Amphibien und Reptilien, insbesondere Kröten, Frösche und Salamander. Auffällig sind zwei große Schildkröten, die seit einigen Jahren den Teich bewohnen. Sie sind in unserer Region nicht beheimatet. Als Haustiere werden sie zu groß für das Heimaquarium und werden in Seen ausgesetzt, wo sie sehr gut überleben können. Sie sehen gerne dem ein oder anderen Golfer beim Putten zu.
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Loch 10 Das zehnte Loch ist das Aushängeschild des Architekten Bradford Benz. Ein großartiges Par 4, was vom Abschlag aus mit einem dog-leg nach links beginnt und dann für die höheren Handicap-Spieler mit einem dog-leg nach rechts zum Grün hin endet. Der Abschlag wird am besten ein wenig links vom Fairwaybunker auf der rechten Seite platziert. Von dort aus gibt es zwei Optionen, den Ball weiterzuspielen. Entweder legt man den Ball links neben dem Grün vor und verschafft sich somit eine gute Chance ein Up-and-Down zu erzielen, oder man greift das Grün direkt an. Zu beachten ist die Fahnenposition auf diesem Loch, weil sie die Schlägerwahl für den Abschlag sehr beeinflussen kann. Das Grün ist mit 750 m² das größte Grün auf dem Platz und wir d von 2 Bunkern geschützt. Der Bunker auf der rechten Seite ist 60 Meter lang und trennt das Grün vom angrenzenden Teich. Der Bunker links vom Grün ist wohl der beste Bunker des Golfplatzes und ist perfekt positioniert, um alle flachen oder nicht sauber getroffenen Bälle abzufangen. Das Grün ist 35 Meter lang, dies ist ein wichtiger Faktor bei der Wahl des richtigen Schlägers. Für die besseren Spieler muss der Abschlag nicht unbedingt mit einem Driver erfolgen, es hängt davon ab, wo die Fahne steht und wie der Spieler mit dem zweiten Schlag die Annäherung ausführt. Dieses Loch ist auf jeden Fall eines der Löcher auf dem Platz, die in Erinnerung bleiben. Natur: Der am meisten verbreitete Bewohner des 10. Loches ist die Waldmaus. (Apodemus sylvaticus) Sie ernährt sich vorzugsweise von Samen, insbesondere vom Samen der Eiche, Buche, Esche und diversen Sträuchern. Auch Beeren und Früchte gehören auf den Speisezettel, die es in Fülle links vom Loch 10 gibt. Waldmäuse sind nachtaktive Nagetiere, aber zeigen sich auch tagsüber, wo sie sich unglücklicherweise dem Bussard und Falken als Beute präsentieren. Viele denken, dass Nagetiere auf dem Golfplatz eine Plage sind. Das kann sein, wenn sie in der Nähe von Fairways und Grüns brüten. Wie auch immer sind die Waldmäuse ein lebendiger Teil des Platzes geworden, um die Umwelt im Gleichgewicht zu halten. Sie sind für die Greenkeeper nützlich, da sie sich auch von kleinen Larven, Schnecken und Insekten ernähren.
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Loch 9 Das Abschlussloch der ersten Neun ist ein schwieriges Par 4, dog-leg nach rechts, leicht ansteigend. Der schwierigste Faktor auf dieser Spielbahn ist der von Südwest kommende Gegenwind, der die meiste Zeit herrscht. Der Wind lässt den Golfspieler meistens eine Schlägernummer niedriger nehmen. Spieler mit einem etwas höheren Handicap sollten ihren Abschlag zwischen die drei Bunker links und rechts vom Fairway platzieren. Doch sollte darauf geachtet werden, dass der Ball nicht zu weit nach links abdriftet, da das Loch sonst immer länger wird. Spieler mit einem langen Abschlag zielen genau über die beiden Bunker auf der rechten Seite, um für den zweiten Schlag nur noch ein kurzes Eisen in der Hand zu halten. Das Grün bricht von rechts oben nach links unten und ist von zwei Sand- und einem Grasbunker von vorne geschützt. Beim Abschlag ist auch Vorsicht angebracht, den Ball nicht zu weit nach rechts zu spielen, da der große Baum vor den Grünbunkern sonst die Sicht oder sogar die Spiellinie blockiert. Natur: Der zwischen Loch 9 und 10 herrschende Wind wird oft von einem Greifvogel zur Jagd benutzt, dem Turmfalken (Falco tinnunculus). Er ist sehr oft 30 m über dem Rough zwischen den Spielbahnen neun und zehn zu sehen. Dort beobachtet er seine Beute und wartet auf den richtigen Zeitpunkt, sie zu erlegen. Ein weiterer Greifvogel, der in diesem Gebiet jagen geht, ist der Rote Milan (Milvus milvus). Er ähnelt sehr dem Mäusebussard, nur hat er, anders als der Bussard, einen großen gabeligen Schwanz und ist von schönem roten Glanz. Diese Vogelart ist in Europa weit verbreitet, besonders im westlichen. Im Gegensatz zum Bussard und zum Falken überwintert der Rote Milan nicht auf dem Golfplatz, sondern fliegt Richtung Süden.
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Loch 11 Es handelt sich hierbei um ein kurzes Par 4. Statistisch gesehen ist es mit dem Stroke Index 18 das Einfachste auf dem Platz. Es gibt viele Möglichkeiten, dieses Loch zu spielen. Der Korridor des Fairways ermöglicht den Spielern mit einem höheren Handicap einen einfachen Abschlag. Der Abschlag sollte nicht zu kurz geraten, damit ein blinder Schlag aufs Grün verhindert wird. Das Grün ist fast vollkommen von einem riesigen Bunker umgeben. Er beginnt an der vorderen linken Seite und verläuft hinter dem Grün bis zur rechten hinteren Seite. Rechts neben dem Grün befindet sich ein weiterer Bunker. Der von Bradford Benz konstruierte Grüneingang ermöglicht es den Spieler mit einem langen Abschlag, das Grün mit einem Schlag zu erreichen. Da das Grün stark von hinten nach vorne bricht, kommt es oft vor, dass die Bälle viel Backspin ziehen. Das starke Break im Grün erleichtert das Putten nicht. Natur: Jeden Frühling macht sich ein Heer voller Erdkröten (Bufo bufo) auf den Weg vom Wald links vom elften Loch aus bis zum Teich des zweiten Lochs. Das Problem hierbei ist, dass die Kröten nicht die Unterführung nehmen, wie die Golfer, sondern versuchen, die Strasse zu überqueren. Dort sind sie logischerweise einer riesigen Gefahr ausgesetzt. Eine lokale Gruppe, die sich selbst Krötenclub nennt, montiert jedes Jahr Leiteinrichtungen, die die Kröten entlang der Strasse zu einem Bottich führen, in den sie dann hineinfallen. Von dort aus werden sie dann von Mitgliedern des Krötenclubs zum Teich gebracht. Anschließend verschwinden die Kröten wieder im Wald.
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Loch 1 Statistisch gesehen gehört das erste Loch des Platzes zu einer der schwersten Kategorien, um eine Runde Golf zu beginnen. Zuerst sieht es sehr leicht aus, betrachtet man aber die vier zur Linken stehenden Obstbäume und auf der rechten Seite das seitliche Wasserhindernis, beides dem Aus angrenzend, fühlt sich der eine oder andere Golfer plötzlich nicht mehr so sicher, einen guten und vor allem geraden Abschlag auszuführen. Die meisten Golfer spielen dieses Loch als Par 5 und nehmen von vornherein das Bogey in Kauf. Andere hingegen beginnen das rund 400 Meter lange Par 4 mit dem Driver, um sämtliche Hindernisse aus dem Weg zu nehmen. Welche Variante bevorzugen Sie? Natur: Das seitliche Wasserhindernis auf der rechten Seite gibt einigen Bachstelzen (Motacilla alba) Heimat. Sie nisten seit Öffnung des Golfplatzes 1986 unter den Dächern der Driving Range Hütte, wo auch jedes Jahr junge Bachstelzen schlüpfen. Eine oft gestellte Frage von Golfern ist, ob der Bach im Wasserhindernis nicht unterirdisch gelegt werden könnte, damit dort Semi-Rough wäre. Dann würden aber die Bachstelzen ihren Lebensraum verlieren. Außerdem gibt das Wasserhindernis dem Loch das gewisse Extra.
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Loch 12 Das zwölfte Loch ist zwischen 98 und 162 m lang, 162 von Weiß, 150 von Gelb, 138 von Blau und 98 m von Rot. Dieses Loch ist eine Herausforderung für höhere Handicapspieler, da das Grün von einem langgezogenen Bunker von vorne geschützt ist. Viele Spieler probieren deshalb das Grün von rechts oder links anzuspielen. Für bessere Spieler ist ein mittleres bis hohes Eisen geeignet, um das Grün zu erreichen. Hinter dem Grün stehen 9 große Walnussbäume, die es mit ihrer Hanglage sehr erschweren, ein Up-and-Down zu schaffen, wenn der Schlag zu lang ist. Generell werden wenig Birdies auf diesem Loch gesehen. Natur: Im Wald links neben dem zwölften Loch leben viele wilde Tiere, darunter der Fuchs (Vulpus vulpus), der Dachs (Meles meles) und das Reh (Cervus elaphus). Sie können sich frei auf dem Golfplatzgelände bewegen. Ein ungebetener Gast ist jedoch das Wildschwein (Sus scrofa), welches im Herbst schon oft großen Schaden auf dem Golfplatz angerichtet hat. 2007 wurde eine Wildschweinvermehrung von ca. 320% gemessen. All diese Tiere haben keine natürlichen Feinde mehr in der Umgebung. Die Verantwortung, die Anzahl der Tiere in Grenzen zu halten, liegt also bei den Jägern. In Deutschland ist das Jagen eine weit verbreitete Aktivität mit harten, aber fairen Gesetzen und Respekt vor dem Wildleben. Wir haben unsere eigenen Massnahmen ergriffen, in dem wir von April bis September einen 50 cm hohen elektrischen Drahtzaun aufbauen, so dass zumindest der Dachs und die Wildschweine fern bleiben. Reh und Fuchs können sich nach wie vor frei auf dem Areal bewegen.
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Loch 13 Das 13. Loch ist ein Par 4 mit einem dog-leg nach rechts und einem kurzen, aber weiten Grün. Die Schwierigkeit bei dem Loch liegt auf der rechten Seite, wo sich hohes dichtes Rough und hohe ausgewachsene Bäume befinden. Das Ziel sollte sein, den Abschlag auf die linke Seite des Fairways zu positionieren, so dass man einen guten Blickwinkel aufs Grün hat. Rechts vor dem Grün ist ein großes Wasserhindernis, was höhere Handicapspieler dazu veranlasst, mit dem zweiten Schlag vorzulegen, anstatt das Grün anzugreifen. Je nach Fahnenposition nimmt man eine Schlägernummer mehr oder weniger. Es kommt darauf an, auf welcher Ebene die Fahne steht, da das Grün in der Mitte stark von hinten nach vorne abfällt. Natur: Auf dem ganzen Golfplatz sind alte abgestorbene Bäume zu sehen, die nicht beseitigt werden. Sie bieten potentielle Nistplätze für Insekten oder andere Spezies, beispielsweise die Hornisse (Vespa crabro). Seit 1987 gehört die Hornisse zu einer geschützten Insektenart. Für die mutwillige Zerstörung eines Hornissennests werden Geldstrafen bis zu 50.000 Euro verteilt. Viele sagen der Biss einer Hornisse sei höchst gefährlich. In Wahrheit stimmt das aber nicht, der Biss ist ganz und gar nicht gefährlich, nicht mal so gefährlich wie ein Biss einer Wespe. Hornissen beißen nur, wenn jemand ihr Nest angreift, und das ist ein ganz natürlicher Instinkt. Daher haben wir tote Bäume abseits der Spielflächen stehen lassen, so dass sie dort in Ruhe nisten können.
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Loch 14 Das 495 m lange Loch ist das längste auf dem ganzen Golfplatz. Für höhere Handicapspieler ist selbst ein Bogey schon ein sehr gutes Ergebnis. Es ist durch viele Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Um das Grün mit zwei Schlägen zu erreichen, müssen beide Schläge nahezu perfekt getroffen sein. Taktisch gesehen spielt man jedoch den zweiten Schlag auf die flache Ebene 80 m vor dem Grün. Von dort aus kommt man mit Leichtigkeit mit einem kürzeren Eisen oder einer Wedge aufs Grün. Auf dem Grün angelangt, beginnt das schwerste am ganzen Loch, das Putten. Das Grün bricht dem Augenschein nach von rechts oben nach links unten. Jedoch bricht es an vielen Stellen ganz anders und die Puttlinie muss haargenau gelesen werden. Es ist definitiv eines der schwersten Grüns. Natur: Bevor der Golfplatz gebaut wurde, in den späten 80ern, war das ganze Gelände Bauernland, das oft von Raben besucht wurde. Es gibt verschiedene Arten von Raben auf dem Golfplatz, die Rabenkrähe (Corvus corone) und den Kolkraben (Corvus corax). Sie sind intelligente Jäger, die in Gruppen nach Beute suchen. Sie fressen Würmer und Insekten, aber auch andere Krabbeltiere. Manchmal sind ein paar Raben zu sehen, die gerade versuchen, dem Bussard seine Beute abzujagen, in dem sie ihn stören und wild um ihn herumfliegen, in der Hoffnung, er lässt seine Beute fallen. Auf dem Golfplatz sind auch noch andere, zur Rabenfamilie gehörende Vögel zu sehen wie beispielsweise die Elster (Pica pica) oder der Eichelhäher(Garrulus glandarius).
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Loch 15 Das 15. Loch ist das letzte, aber wahrscheinlich auch das schwerste Par 3 auf dem Platz. Es ist nicht sehr lang und sieht im ersten Eindruck auch nicht schwer aus. Das Grün ist leicht erhöht und wird links vorne und auf der rechten Seite von zwei Grünbunkern geschützt. Es bricht von hinten rechts nach vorne links. Bei diesem Grün gilt eine Regel zu beachten: Wenn der Ball unterhalb der Fahne zum Stehen kommt, ist ein Birdie nicht ausgeschlossen. Wenn das Grün oberhalb der Fahne verfehlt wird, wird das Up-and-Down sehr schwer. Dieses Loch ist eine Herausforderung für jeden Golfspieler. Natur: Der Bereich des 14. Lochs und des 15. Abschlags wird Kellergarten genannt. Hier lebt das Eichhörnchen (Sciurus vilgaris). Es ist oft im Herbst zu sehen wenn es die Nüsse für seinen Wintervorrat aufstockt. Eichhörnchen haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von drei Jahren. 75 bis 85% überleben das erste Jahr nicht, was auf Nahrungsmangel oder Raubtierangriffe zurückzuführen ist. Sie ernähren sich von Würmern, Nüssen und Beeren. Sie sind keinesfalls schüchtern und haben in der Vergangenheit auch schon Golfbälle stibitzt.
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Loch 16 Das 16. Loch ist ein kurzes Par 4 mit knapp über 300 Meter. Es beginnt mit einer erhöhten Teebox und verläuft mit einem dog-leg nach rechts Richtung Grün. Das Grün ist umgeben von Bunkern. Jedoch existiert auch ein Grüneingang, links vorne, was den Spielern mit langen Abschlägen ermöglicht, das Grün zu attackieren. Der Spieler mit dem höheren Handicap legt den Ball auf die Kuppe, ca. 80 m vor dem Grün, vor. Von dort aus benötigt er nur noch ein kürzeres Eisen oder ein Wedge. Das Grün ist sehr schön zu putten und einfach zu lesen. Auf diesem Loch fallen sehr viele Birdies. Natur: Das kleine Waldstück hinter dem 16. Grün ist die Heimat des Kleinspechts (Dryobates minor). Meistens ist er nur zu hören, doch wenn man genau hinsieht, ist ein schwarzweißer Körper zu erkennen. Das Männchen unterscheidet sich vom Weibchen, in dem das Männchen eine rote Fellkrone trägt. Der Kleinspecht ist im Südschwarzwald zu Hause.
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Loch 17 Um das 17. Grün mit zwei Schlägen zu erreichen, müssen Beide gut getroffen sein. Es ist ein dog-leg bergauf nach links. Das Fairway ist von zwei großen Bäumen abgeschirmt, so dass der Ball entweder darüber oder vorbei gezirkelt werden muss. Mit dem zweiten Schlag steht man gewöhnlich unterhalb des Balles, was den Schlag nicht einfacher macht. Das Grün ist zwar ungeschützt, jedoch in zwei Ebenen aufgeteilt. Wird der Schlag ans Grün zu lang, wird es sehr schwierig, ein Par 4 zu schaffen, besonders wenn die Fahne auf der unteren vorderen Ebene steht. Spieler mit höherem Handicap spielen dieses Loch als Bogeyloch. Natur: Es leben viele Arten von Singvögeln um dem Golfplatz herum, eine ganz spezielle jedoch lebt in der Umgebung des 17. Lochs, nämlich die Kohlmeise (Parus major). Ihre Laute sind unverkennbar. Die Kohlmeise ernährt sich überwiegend von Insekten, besonders von Raupen. 2007 hat eine Studie bewiesen, dass die Kohlmeise grossen Anteil daran hat, dass die Raupenplage um 50% zurückgegangen ist. Sie bleiben im Winter hier und sind darin geübt, sich anderen Vogelgruppen auf der Suche nach Futter anzuschließen.
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Loch 18 Das 18. Loch ist ein faires Par 4, um die Runde zu beenden. Es beginnt mit einem blinden Abschlag. Nach etwa 60 m fällt das Loch steil bergab. Das Fairway ist sehr breit, trotzdem sollte der Ball auf der linken Seite platziert werden, weil das Fairway von links nach rechts fällt. Rechts neben dem Grün befinden sich zwei und links vor dem Grün ein Bunker. Das Grün ist nicht sehr einfach zu putten, weil es viele Breaks mit sich bringt. Spieler mit höherem Handicap können den Grüneingang benutzen, sie sollten jedoch darauf achten, dass der Ball nicht zu weit rollt, da das Grün am Ende abfällt. Spieler mit einem langen Abschlag müssen sich nur vor dem Aus auf der rechten Seite fürchten, ansonsten wird es für sie ein einfaches Loch. Natur: Das 18. Loch ist ein beliebtes Gelände für einen beliebten Einheimischen dieser Region, den weißen Storch (Ciconia ciconia). In fast jedem Dorf rund um den Golfplatz befinden sich Nester dieses majestätischen Vogels. Sie sind unverwechselbar in der Luft wie auf dem Boden. Sie können eine Größe von bis zu 125 cm erlangen und erreichen eine Flügelspannweite von 200 cm. Die meisten weißen Störche ziehen im Winter in Richtung Süden bis ins südliche Spanien oder gar bis Afrika. Im benachbarten Elsass (eine Region in Frankreich) befindet sich der weiße Storch in ihrem Wappen. Er ist berühmt für seine glück bringende Wirkung für das Haus, auf dessen Dach er sein Nest hat. Hoffentlich bringt er Ihnen Glück am 18. Loch, wenn sie ihn sehen. Sollte er auf dem Fairway spazieren, erlauben sie ihm bitte die Zeit, aus der Flugbahn Ihres Golfballes zu kommen. Ganz im speziellen, sollte der Storch einen schwarzen Schnabel anstatt einem roten haben, dann ist er noch ein Jugendlicher und hat seine Golfregelprüfung noch nicht abgelegt.
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